Auktionshaus Reinhild Tschöpe
Historische Wertpapiere und Finanzdokumente
Bruchweg 8 - D - 41564 Kaarst
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48. Auktion Historischer Wertpapiere und Finanzdokumente
am 3. November 2001

zur Versteigerung gelangten zahlreiche historische Wertpapiere und Finanzdokumente feinster Provenienz,
teils seit vielen Jahren als Einzelstücke bekannt; aus verschiedenene Branchen, national und international, u.a.

(für große Abbildungen bitte auf die Bilder klicken)

Die 48. Auktion war sehr erfolgreich.
Vielen Dank für Ihre Beteiligung.

Highlight war die Gründeraktie der American Express Company,
die für 80.000 DM zugeschlagen wurde.

Deutschland

 

Zoologische Gärten

 

ACTIENGESELLSCHAFT BRESLAUER ZOOLOGISCHER GARTEN

ACTIENGESELLSCHAFT BRESLAUER ZOOLOGISCHER GARTEN Vignette

Namensaktie über 50 Thaler preußisch Courant; # 431;
eingetragen auf Herrn Landschafts - Direktor Freiherr von Sourma auf Sterzendorf; Breslau, 1. Juli 1865; Maße: 32 X 37 cm;
Originalunterschriften der Mitglieder des Verwaltungsrathes resp. des Direktoriums, rückseitige Indosssierung
mit Originalunterschrift Erna Gräfin Ballestrem geb. Freiin Sourma von und zu der Jeltsch Druck: Typ. W.G. Korn
EF-VF, fachmännisch restauriert.
Gründeraktie, das Grundkapital betrug 30.000 Thaler; Auflage: 600 Stücke zu je 50 Thaler Preuss.Cour.
Rarität, bisher das zweite, bekannte Exemplar, das erste Stück wurde 1989 in der 22. Tschöpe Auktion angeboten und trägt
die Nummer 1301 ( die Gründeremission wurde bereits bis Ende 1864 überzeichnet auf Thaler 48.250), diese Aktie wechselte dann
1995 nochmals den Besitzer. Referenz: Schmitz/Metzger No. 7.1

Ausruf: DM 15.500,- Zuschlag DM 17.500


ZOOLOGISCHER GARTEN IN LEIPZIG

ZOOLOGISCHER GARTEN IN LEIPZIG Vignette Vignette

Namens-Aktie über Mark 500 # 0470; Leipzig, 15. Juli 1899; eingetragen auf Herrn Bernhard Maurer, Leipzig;
Maße: 26 X 35;2; Originalunterschriften der Gründer: Vorstand Otto Winkler, Direktor Ernst Pinkert.
EF-VF Druck: Leipzig - Giesecke & Devrient-Berlin.
Gründeraktie, Auflage 1.000 Stücke zu je M 500.
Rarität, weniger als zehn bekannte Aktien sind sämtlichst Ende der 1970er Jahre durch Schalck-Golodkowski im Sammlermarkt aufgetaucht, das hier angebotene Stück kam über Harry Leck im Jahre 1980 zu einem Sammler; weitere bekannte Stücke tragen die Nummern 0232, 0312, 0304, 0177, 0487 und 0598. Seit dem Fall der Mauer ist kein "Leipziger Zoo" neu aufgetaucht und fehlt daher in fast sämtlichen Sammlungen.
Referenz: Schmitz/Metzger No. 35.2

Ausruf: DM 9.500,-


MÜNCHENER TIERPARK AKTIENGESELLSCHAFT

MÜNCHENER TIERPARK AKTIENGESELLSCHAFT Vignette Vignette

Stamm-Aktie über Reichsmark 100 Buchstabe B; München, 13. November 1930; Maße: 21 X 29,7;
Trockensiegel mit Firmenlogo; Druck: R. Oldenbourg, München. EF-VF

Am 25. Februar 1905 wurde der Verein Zoologischer Garten e.V. gegründet mit dem Zweck der Errichtung eines Zoologischen Gartens in den ehemaligen feßler'schen Gründen, in denen sich früher das Lustschloß Hellabrunn im Isartal befand. Am 11. November 1906 erhielt der Verein von der Stadt München das Recht, das Hellabrunner Grundstück auf 60 Jahre zu nutzen. Am 1. Januar 1907 erfolgte die Eröffnung des Münchener Zoos. Nach dem Ersten Weltkrieg 1922 mussten die Anlagen geschlossen werden, im April 1923 folgte die Auflösung.
1925 wurde ein Hilfsfond der Münchener Einwohnerschaft zum Wiederaufbau des Münchener Tierparks gegründet. Die Trägerschaft des Münchener Tierparks wurde am 20. Januar 1929 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Grundkapital betrug Reichsmark 600.000, begeben in 2.000 Vorzugs-Aktien zu je RM 100 und 4.000 Stamm-Aktien zu je RM 100, übernommen von den Gründern zu 106%. Die G.-V vom 13.11.1930 beschloss die Erhöhung des Aktienkapitals um bis zu 150.000 Reichsmark, durch Ausgabe von 1.500 Stammaktien zu je RM 100. Die Erhöhung wurde um 70.000 und um 20.000 Reichsmark durchgeführt: Ausgabe von 900 Stammaktien zu 106%.
Rarität, erstmals auf einer Auktion angebotene Aktie des Münchner Tierparks überhaupt, eine weitere
der 1930er Emission liegt in einer Münchner Sammlung und trägt die Nummer 4655. Referenz: Schmitz/Metzger No. 35.2

Ausruf: DM 8.500,- Zuschlag DM 8.500.-


 

GESELLSCHAFT DEUTSCHER REPUBLIKANER
FREIWILLIGES ANLEHEN ZU GUNSTEN DER DEUTSCHEN REPUBLIK

5% Anleihe über Tlr. 1 bzw. fl. 1,45; ohne Datum und ohne Nummer (ca. Ende September 1848),
mit Originalunterschrift des Geschäftsführers. Das Ausgabedatum dieser Anleihen lag gegen Ende der 1840er Jahre,
zu einer Zeit, als es in den deutschen Staaten zu revolutionären Bewegungen kam. Die Republikaner versuchten mit
Ausgabe dieser Anleihen, ihre Arbeit zu finanzieren.
Begeben wurden Anteile zu 35 Kr. oder 1/3 Thaler, fl. 1.45 kr. Oder 1 Thaler, fl. 7 oder 4 Thaler,
fl. 70 oder 40 Thaler und fl. 700 oder 400 Thaler.

GESELLSCHAFT DEUTSCHER REPUBLIKANER

Initiiert wurde diese Form der Parteienfinanzierung von Gustav von Struve (11. Okt. München-21. Aug. 1870, Wien) Rechtsanwalt aus Mannheim, ursprünglich liberaler Abgeordneter in der badischen Kammer. Seine politische Einstellung wandte sich radikalrepublikanischen, sozialistischen Ideen zu. Als zu Beginn der Revolution 1848 Struves Vorschlag einer föderalistischen Republik keine Resonanz fand, organisierte er zusammen mit Friedrich Hecker ein Freischarkorps zur Eroberung Süddeutschlands. Nach Zerschlagung des "Badischen Aufstands" durch Bundestruppen leitete Struve von der Schweiz aus einen wiederum erfolglosen Umsturzversuch, zu dessen Finanzierung diese Anlehen ausgegeben wurden. Er wurde gefangen genommen, 1849 in der großen badischen Erhebung aber wieder befreit und für kurze Zeit in die provisorische Regierung Brentanos aufgenommen, wo er aber wegen seiner extremen Forderungen nicht akzeptiert wurde. Seine eigenen Anhänger schließlich zwangen ihn zur Emigration in die USA. Struve lebte von 1851 bis 1863 in den USA und kämpfte dort im Sezessionskrieg auf der Seite der Nordstaaten, VF
Äußerst selten, nicht zu verwechseln mit dem mehrfach angebotenen Faksimiledruck aus dem Buch "Die Deutsche Revolution von Wilhelm Blos", der einen Anteil über Gulden 700 darstellt. Knickfalten, VF

Ausruf: DM 1.450,00 Zuschlag DM 1.450

 

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Amerika

 

AMERICAN FLAG HOUSE AND BETSY ROSS MEMORIAL ASSOCIATION
Anteilschein # 5355, ausgegeben 1901; Maße: 28 X 35; VF-F
Die große Farbvignette, gestaltet von Charles H. Weisgerber, in der Druckplatte signiert, zeigt die Geburtsstunde der National Flagge Amerikas, rechts sitzend Betsy Ross, die erste Flagge präsentierend, ihr gegenüber General und erster President der Vereinigten Staaten von Amerika George Washington, stehend Ehemann George Ross und davor sitzend Robert Morris; die linke schwarz/weiß-Vignette zeigt das Haus der Familie Ross an der Arch Str. Philadelphia, Pa. Nr. 239, die re. Vignette das Grab von Betsy Ross auf dem Mount Moriah Cemetery in Philadelphia, Pa. Über den Vignetten der amerikanische Weiskopfadler, darunter die Freiheitsglocke.

AMERICAN FLAG HOUSE AND BETSY ROSS MEMORIAL ASSOCIATION Haus Familie Ross AMERICAN FLAG HOUSE AND BETSY ROSS MEMORIAL ASSOCIATION

Diese Vereinigung wurde am 14. Juni 1898 gegründet. Zweck war die Erhaltung des Hauses der Familie Ross in Philadelphia, gebaut ca. 1740 im Gregorianischem Stil. Heute ist das Museum Di- So von 10 bis 17,00 Uhr geöffnet, Eintritt zwei Dollar.
Die Stars and Strips haben ihren Ursprung nach einer Resolution des "Second Continental Congress" in Philadelphia vom 14. Juni 1777, die folgendermaßen lautete:" Es sei beschlossen, das die Flagge der Vereinigten Staaten dreizehn Streifen, abwechselnd rot und weiß, haben soll; dass die Union dreizehn Sterne, weiß auf blauem Feld, eine neue Konstellation sein soll." Während des Unabhängigkeitskrieges stellten mehrere Patrioten Flaggen für die neue Nation her. Betsy Ross ist die bekannteste unter ihnen, allerdings gibt es keinen Beweis, dass sie wirklich die erste Fahne herstellte.
1916 verkündigte President Woodrow Wilson, dass im ganzen Land am 14. Juni jeden Jahres der Geburtstag der "Stars and Strips", der Flag Day, gefeiert werden soll, der Kongress beschloss die permanente Einhaltung dieser Proklamation erst 1949.

Ausruf: DM 350,- Zuschlag DM 410,-


AMERICAN EXPRESS COMPANY / Gründeraktie

Certificate über Shs.40 zu je $ 100 # 262; eingetragen auf Augustus Chapman; New York 21.März 1853;
Farbe : schwarz, beige; Maße: 16,7 X 28,1;
Gründeraktie, Capitalstock $ 5.000 Shares (Grundtyp I nach Hielscher, sog. Zugvignette). EF-

AMERICAN EXPRESS COMPANY  Gründeraktie

Henry Wells (1805 - 1878) Unterschrift Henry Wells (1805 - 1878) William G. Fargo (1818 - 1881) Unterschrift William G. Fargo (1818 - 1881)

Originalunterschriften von Henry Wells (1805 - 1878) erster President der Amexco von 1850 - 1868,
William G. Fargo (1818 - 1881) zweiter President der Amexco von 1868 -1881 und Alex Holland als Treasurer,
die Unterschriften sind sauber und klar, nicht entwertet.
Die American Express Company ist ein hervorragendes Beispiel für eine der ganz wenigen großen Gesellschaften, die sich bis in die heutige Zeit kontinuierlich entwickelte. Die American Express Co. entstand am 18. März 1850 durch die Zusammenfassung der Postkutscheninteressen von Henry Wells, William Fargo, John Butterfield und anderen. Die erste öffentliche Aktienemission mit der "Personenzugvignette" erfolgte 1853. Das Grundkapital von 500.000 Dollar war in 5.000 Shs. zu je $ 100 eingeteilt.
Mit einer nun schon mehr als 20 jährigen Transparenz gehören die Aktien der 5.000 er Gründer- Emission zu den großen Raritäten,
von denen nach bisherigen Erkenntnissen weniger als 10 Exemplare erhalten blieben, die alle in festen Sammlungen liegen.

Schätzpreis US $ 36.000 - 50.000, Zuschlag DM 80.000


INDENTURE OF MORTGAGE / Orginalsignatur John Jakob Astor sen.

Anleihe über Dollar 600; # 97/Page 253; registered in the Office of Register in the City of New York, 25. Januar 1827;
begeben von John Jacob Astor sen. an William Couklin und Frau Maria, wohnhaft in New York.
Farbe: beige, schwarz, Druck auf Bütten, handschriftliche Eintragungen mit Originalunterschrift des Notars u. William Couklin. Diese notariell beglaubigte Anleihe hatte eine Laufzeit von einem Jahr. Maße: 32,5 X 20.
Originalunterschrift: John Jacob Astor (1763-1848) deutsch/amerikanischer Großkaufmann

INDENTURE OF MORTGAGE / Orginalsignatur John Jakob Astor sen. John Jacob Astor (1763-1848) Unterschrift John Jakob Astor sen.

Der in Waldorf bei Heidelberg geborene Astor verließ mit 14 Jahren seine Heimatstadt, erlernte bei seinem Bruder in London den Instrumentenbau und emigrierte 1783 nach Amerika.
Als Straßenhändler verdiente er sich das nötige Kapital, um in New York das erste Musikaliengeschäft eröffnen zu können. 1786 begann er, nebenbei mit Pelzen zu handeln, und bald beherrschte er diesen Markt von den großen Seen bis zum Pazifik und von dort über Hawaii bis hin nach Japan und China.
Nachdem ihm ein Schulfreund die Handelslizenz für alle Häfen der Englischen East India verschafft hatte, wuchs die von J.J.Astor gegründete American Fur Company zu einem der mächtigsten frühen Monopolunternehmen heran. Astor baute eine Kette prunkvoller Hotels, wurde Reeder und stieg dann in die Bodenspekulation ein; die wertvollsten Grundstücke in Manhattan gingen durch seine Hände.
Schließlich besaß Astor mit rund 25 Mio. Dollar eines der größten Privatvermögen seiner Zeit. 400.000 Dollar stiftete er für die nach seinem Tod in New York errichtete Astor-Bibliothek.
VF, ausgeprägte Knickfalten fachmännisch restauriert.
Originalunterschriften von John Jacob Astor sen. auf Finanzdokumenten gehören zu den großen Raritäten.
Die Signatur von J.J. Astor ist sauber und nicht entwertet.

Schätzpreis US $ 5.500 - 8.000, Ausruf: DM 12.000,- Zuschlag DM 15.000,-


NORTH AMERICAN LAND COMPANY

5 Shares; #112 aufgeteilt in 5 Anteile von 806 bis 810; Philadelphia, den 10. März 1795; Farbe: beige, schwarz; Maße: 24,4 X 32,2; Druck auf Bütten.
Originalunterschrift: Robert Morris (1734 - 1806) als President, amerikanischer Industrieller, Bankier und Staatsmann.

NORTH AMERICAN LAND COMPANY Orginalunterschrift Rpbert Morris Robert Morris (1734 - 1806) Originalunterschrift: Robert Morris (1734 - 1806)

Robert Morris wurde in England geboren und machte sich nach Lehrjahren in der Handelsschifffahrt selbständig als Leiter der Firma Willing, Morris & Company. Zu einer historischen Gestalt wurde Morris, ein bedeutender Landspekulant, als Finanzier des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Er war der Mann, der das Geld aufbrachte, mit dem Washingtons Truppen trotz schwieriger Umstände im Feld gehalten wurden. Er gründete 1782 die erste Bank des jungen Staates, die Bank of North America! Von 1781 bis 1784 war Morris amerikanischer Finanzminister. gehörte unter anderem mit zu den Delegierten der "Verfassungsgebenden Versammlung", die er mit unterzeichnete. Mit Gründung der North American Land am 20. Februar 1795 verwickelte er sich in Bodenspekulationen und wurde zu Gefängnis verurteilt. Kurz nach seiner Entlassung verstarb er.
Saubere, deutliche Unterschrift ohne Tintenfraß. Sehr selten! - EF

Schätzpreis DM 850-1.500, Ausruf: DM 850,- Zuschlag: DM 1.100,-


PHILADELPHIA AND LANCASTER TURNPIKE ROAD

Certificate über Shs 1 # 557; 16. März 1795; Maße: 24,5 x 19; eingetragen auf John Kuhn of the Borough of Lancaster;
Druck auf Tierhaut, Vignette mit Abbildung der frühen Mautstraße, Zollhaus und Gatter, Planwagen mit Pferden.
Gründerstück! EF
Originalunterschrift als President: William Bingham (1752-1804)

PHILADELPHIA AND LANCASTER TURNPIKE ROAD Vignette William Bingham (1752-1804) William Bingham (1752-1804)

William Bingham zählt zu den herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten Philadelphias. Bereits in jungen Jahren erarbeitete sein erstes Vermögen in Westindien. Zurückgekehrt in die Staaten, setzte er dieses zur Gründung der Pennsylvania Bank (1781) ein. Des weiteren gehört Bingham als President der Philadelphia and Lancaster Turnpike Corporation zu den Pionieren des amerikanischen Straßenbaus. Zu jener Zeit waren die Straßen noch mit Gebühren belegt, die Maut-Pflicht hörte für diese Straße erst 1911 auf, nachdem der Staat Pennsylvania Eigentümer wurde und die Gesellschaft erlosch. Die Straße ist heute als Autobahn ausgebaut und die schnellste Verbindung von Philadelphia nach Lancaster, aber wieder gebührenpflichtig.
William Bingham ging als der erste Dollar-Millionär in die Geschichte ein. Geschäftlich war er auch mit Robert Morris verbunden und zu seinen engsten Freunden zählte u.a. auch George Washingtons, erster Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Alexander Bearing, zweitältester Sohn von Francis Baring, Begründer der Weltfirma Bearing in London, ging nach seiner Ausbildung im Haus Hope, Amsterdam nach Nordamerika, wo er sich mit der Tochter William Binghams vermählte. Bingham gab seiner Tochter, so hieß es, eine beachtliche Mitgift von 900.000 Dollar mit.
Sehr selten!

Schätzpreis: DM 1.200-2.200, Ausruf DM 1.200,- Zuschlag: DM 1.200,-


UNITED STATES OF AMERICA Land and Prosperty in the State of Vera Cruz
First Mortgage Bond # 795 über $ 100; 8. Juni 1866;
Farbe: beige, schwarz; grünes Notar-Papiersiegel und orangefarbenes papiergedecktes Siegel mit Signum Santa Anna;
Maße: 34 X 45. Auflage: 1.500 Bonds zu je $ 500; EF-VF Druck: Natan Lane, 69 Wall und 91 Beaver Str. N.Y.
Originalunterschrift: Antonio Lopez de Santa Anna, (1794-1876)
Diktator von Mexico, 4 X mexikanischer Präsident (1833-35; 1841-44; 1846-47 und 1853-55)

UNITED STATES OF AMERICA Land and Prosperty in the State of Vera Cruz Antonio Lopez de Santa Anna, (1794-1876) Originalunterschrift: Antonio Lopez de Santa Anna, (1794-1876)

Der Mann, der sich selbst als Napoleon (I.) des Westens betrachtete, war über 34 Jahre die einzige konstante Figur in der jungen uneinigen mexikanischen Republik. Jedoch trug seine Gegenwart in jenen entscheidenden Jahren nur dazu bei, Gegensätze in der jungen Nation zu verschärfen und die Entwicklung wirtschaftlicher Stabilität und geordneter politischer Verhältnisse zu verhindern. Zunächst focht S.A., ein Demagoge im Besitz großer theatralischer Fähigkeiten, in der spanischen Kolonialarmee gegen die mexikanischen Patrioten. Jedoch nach Verkündigung der Unabhängigkeit (1821) unterstützte er zunächst den Kaiser Iturbide, trug dann aber zu seinem Sturz bei. Während der vierjährigen Debatten zwischen den liberalen Föderalisten und den konservativen Zentralisten stand S.A. abseits und unterstützte nur vorsichtig die populäre föderalistische Verfassung. Als sein Schützling Vicente Guerrero 1828 die Präsidentschaftswahl verlor, griff S.A. ein und erzwang dessen Amtsantritt. Eine spanische Expedition (1829) war für ihn die günstige Gelegenheit, sich neuen Ruhm zu verschaffen. Er schlug den Angriff zurück und zog triumphierend in die Hauptstadt ein, wo er Guerrero absetzte. An dessen Stelle setzte er eine konservativ-zentralistische Regierung, die sich zur Diktatur entwickelte und von Kirche und Armee unterstützt wurde. Dieses Regime hatte kaum ein Programm für wirtschaftliche Entwicklung begonnen, als S.A. seine Streitkräfte gegen die Hauptstadt führte, den Präsidenten absetzte und selbst zusammen mit dem liberalen Vizepräsidenten Gomez Farias die Regierung bildete. Diese führte äußerst notwendige Reformen ein, zog aber zugleich die Feindschaft der Kirche, Armee und Großgrundbesitzer auf sich. Wiederum nahm S.A. die Regierung in seine Hände, dieses Mal um sich mit den Konservativen zu verbinden, die für die nächsten 25 Jahre an der Macht bleiben sollten und das Bundesstaatensystem aufhoben (1835).
Der Sieg des Zentralismus in Mexico führte zur Unabhängigkeitserklärung von Texas. Texas gehörte damals, ebenso wie Kalifornien, Arizona, Colorado etc. noch zu Mexiko, seine Bevölkerung war zumeist anglo-amerikanisch, die ihrerseits S.A. veranlaßten, seine abklingende Popularität durch eine Kampagne zu stärken. Er marschierte nordwärts, führte heftige und blutige Angriffe gegen die Texaner.
Seinen höchsten Bekanntheitsgrad erlangte Santa Anna wohl durch die Schlacht am Alamo (1836), die vielen auch aus Westernfilmen, Vera Cruz etc. bekannt ist. Er selbst führte die Truppen an, die die Besetzung des Forts nach langer Belagerung niedermetzelten. Seine Armee bestand aus 1.600 Reitern, eine für die damalige Zeit enorme Streitmacht.
Der große Gegenspieler von Santa Anna war Sam Houston. Die Stadt Houston ist nach ihm benannt worden. Houston wurde nach dem Gemetzel von Alamo zu Hilfe gerufen und konnte seinerseits Santa Anna am Jacinto vernichtend schlagen. Zu Ehren seines Sieges wurde ihm später die höchste Siegessäule der Welt errichtet. Sam Houston war in den Jahren 1836 bis 1838 und 1841 bis 1844 Präsident von Texas und später US-Senator für Texas.
Santa Anna, zurückgeschlagen und gefangen genommen, kehrte nach seiner Freilassung, nachdem er sein Land an Präsident Jackson verraten hatte, reumütig nach Mexiko zurück, wo er sich durch die Abwehr einer französischen Invasion bei Vera Cruz wieder beliebt machte. Es gelang ihm, sich in die Position eines Diktators zu manövrieren, wurde jedoch ins Exil getrieben, als sich die wirtschaftliche Situation zur Krise entwickelte. Noch einmal wurde S.A. von einer liberalen Regierung herbeigerufen, um die Mexikaner 1846 gegen die USA zu führen, die Texas annektiert hatten. Nach dem für Mexiko ungünstigen Vertrag von Guadelupe Hidalgo (1848) neigte sich Sa.A.s Einfluß seinem Ende entgegen. Noch ein letzter Versuch, seinerseits eine despotische Diktatur zu errichten, schlug fehl. Die Früchte der mexikanischen Unabhängigkeit konnten erst reifen, als S.A., um 1855 aller Unterstützung verlustig, aus dem politischen Leben ausgeschaltet worden war.
Diese hier angebotene Anleihe ist eines der bedeutendsten Dokumente aus der amerikanisch-mexikanischen und europäischen Geschichte. Sie wurde von Antonio Lopez de Santa Anna begeben und in New York emittiert. Sie diente S.A. zur Finanzierung einer Revolution, um zum wiederholten Male den Präsidentenstuhl zu erklimmen. Als Sicherheit für die Anleihe dienten im Bundesstaat Vera Cruz, Mexiko, 378 Quadratmeilen Land, zwei Paläste nebst Land auf der Insel St. Thomas und in der Republik New Grenada zur Verfügung gestellt.
Aufgrund ihrer Historie kann diese Anleihe als eines der sehr bedeutenden Stücke auf dem Markt für Historische Wertpapiere bezeichnet werden. Sie zeigt das Portrait und die Paläste von Santa Anna und ist mit seiner unentwerteten Originalunterschrift versehen.
Äußerst selten! EF-VF

Schätzpreis US $ 1.300 - 2000,- Ausruf: DM 2.800,- Zuschlag: DM 3.100,-


STANDARD OIL TRUST
Certificate/Anteil # 591 über Shares 100 / 972.500; New York, 8. Januar 1895;
Farbe: braun, beige; Vignette links; Maße: 20 X 27,5;
eingetragen auf und on verso im Original mit blauer Tinte unterschrieben von John D. Rockefeller( 1839 - 1937)
Originalunterschrift Henry Morrison Flagler (1830-1913) Secretary
Originalunterschrift des Trustees Wesley H. Tilford, als Attorny

STANDARD OIL TRUST STANDARD OIL TRUST Vignette

John D. Rockefeller( 1839 - 1937) Unterschrift John D. Rockefeller( 1839 - 1937) Henry Morrison Flagler Originalunterschrift Henry Morrison Flagler (1830-1913) Secretary

Diese von John D. Rockefeller geschaffene Nachfolgegesellschaft der Standard Oil of Ohio beherrschte nahezu 90% des Weltölmarktes. (Der Marktanteil solcher Unternehmen heute, z.B. Shell oder Exxon liegt bei etwa 5% des Welthandels.) Der Umsatz des Trustes und seiner Untergesellschaften übertraf das Bruttosozialprodukt der meisten Länder der Erde.
Die ursprüngliche Standard Oil Company entstand 1870 aus einer Fusion der Firmen "Wm. Rockefeller & Co., R. Andrews, Rockefeller & Co., S.F. Harkness und H .M. Flagler". Gemäß der Gründungskonzessionen durfte die Standard Oil Company außerhalb Ohio's weder Anlagen erwerben noch betreiben. Um weiter expandieren zu können, entschied sich Rockefeller für eine neue Unternehmensform, aus welcher 1882 der Standard Oil Trust entstand. Sämtliche Anteile der Standard Oil Company (of Ohio) wurden im Verhältnis 1:20 (jeweils 100 $) auf den Trust übertragen, zusätzlich wurden weitere Rockefeller-Gesellschaften dem Trust einverleibt.
Bereits 1892 gehörten neben der Standard Oil of Ohio, der S.O. of New York, der S.O. of New Jersey, der S.O. of Kentucky und der S.O. of Indiana noch diverse weitere Rockefeller-Gesellschaften (u.a. die Anglo-American Oil Co. Ltd. (mit 14 Untergesellschaften, darunter die Deutsch-Amerikanische Petroleumgesellschaft und die amerikanische National Storage), die Atlantic Refining Co., die National Transit Co.(größte der Untergesellschaften) u.v.a.m. zum Trust. Diese gewaltige Machtballung war dann für den amerikanischen Presidenten Theodore Roosevelt der Anlass, Anti-Trust-Gesetze zu erlassen. Anlässlich eines Gerichtsbeschlusses musste der Standard Oil Trust ab 1892 neu organisiert werden, und wurde schließlich ab 1899 unter dem Dach der Standard Oil of New Jersey als Holding geführt. In der Folgezeit beschäftigten allein bis 1907 sieben Bundesprozesse und sieben weitere im Namen von sieben Einzelstaaten die Standard Oil.
Schließlich befahl der Oberste Gerichtshof 1911 die Auflösung der Standard Oil Trust.
Zu dieser Zeit besaß die Gesellschaft bereits die Kontrolle über 62 Gesellschaften, die ihrerseits wiederum 53 andere Unternehmungen in verschiedenen Ländern beherrschte. Die Großaktionäre (Rockefeller-Gruppe) hatten jedoch, wie aus den angegebenen Besitzofferten hervorging, einen weitreichenden Einfluss auch bei den Tochtergesellschaften behalten, da sie eine, ihrem Besitz an Standard Oil-Aktien entsprechende, Quote an Aktien der Tochtergesellschaften erhielten.
Henry M. Flagler engagierte sich mit zunehmenden Alter in Florida. Er baute Hotels und Vergnügungsparks und plante die notwendigen Veränderungen der Infrastruktur. Die von ihm erbaute legendäre Florida East Coast Railway war die erste Bahnlinie, die die größeren Orte an der
Ostküste miteinander verbanden. Erst durch diese Aktivitäten wurde Florida für den Tourismus erschlossen, Flagler starb schließlich hochverehrt als Founder of Florida in West Palm Beach, wo sein Wohnhaus heute als Museum besichtigt werden kann.
Die hier angebotene Aktie stammt aus der Zeit der Umstrukturierung des Standard Oil Trust, der Anteil wurde bereits im April 1895 entwertet, die vorderseitigen Unterschriften sind rasterschnittentwertet, die rückseitige Originalunterschrift von J.D. Rockefeller nicht betreffend.
Druck: International Bank Note Company NewYork.

Schätzpreis: US $ 700-1.200, Ausruf: DM 1.400,- Zuschlag: DM 1.700,-

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England

 

THE OYSTERMOUTH RAIL-WAY OR TRAM-ROAD
Certificate über einen Anteil # 15; eingetragen auf Calvert Richard Jones of Veranda Esquire; July 1808; Maße: 32,5 X 20.5, Doppelblatt,
Trockensiegel mit Abbildung einer Pferdeeisenbahn, Doppelblatt, Knickfalten, am linken Rand (rückseitiges Blatt) kleine Fehlstelle,
Druck: T.Jemkins, Printer, Swansea; VF

THE OYSTERMOUTH RAIL-WAY OR TRAM-ROAD

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug L 8.000, Zweck war die Planung und der Bau einer Eisenbahn und oder Straßeneisenbahn "from the Town of Swansea into the Parish of Oystermouth, in the County of Glamorgan". Eröffnet wurde die Linie 1813.
Rarität, eine der frühesten Eisenbahnaktien, nicht im Hielscher "Die Entstehung der Eisenbahn in England", erstmals auf einer Auktion angeboten.

Schätzpreis: US $ 2.200 - 3.600,- / Ausruf: DM 4.800,-

 

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Österreich

 

WIR, MARIA THERESIA
VON GOTTES GNADEN, RÖMISCHE KAISERIN, KÖNIGIN ZU UNGARN, BÖHMEN, DALMATIEN, KROATIEN, SLAVONIEN, GALLIZIEN ETC., BEKENNEN HIERMIT FÜR UNS, UNSERE ERBEN, UND NACHKOMMEN.....

Anleihe über 44.533 Gulden, begeben 1778, Originalunterschrift: Maria Theresia ( 1717-1780)
Ganzkupferstich auf Bütten, Doppelblatt, Papiergedecktes Siegel, innenseitiger handschriftlicher Anleihetext.

WIR, MARIA THERESIA Maria Theresia ( 1717-1780) Unterschrift Maria Theresia

Als 1740 Kaiser Karl VI ohne männlichen Erben starb, trat seine 23 jährige Tochter Maria als Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen dessen Nachfolgge an, wie es schon 1713 in der Pragmatischen Sanktion vereinbahrt worden war.
Wegen ihres ungekünstelten Wesens, das keine Unterschied zwischen Throngeschäft und Familienleben- sie hatte 16 Kinder- machte, erfreute sich die Mutter der Völker großer Popularität. Ihrem beharrlichen Durchsetzungsvermögen zollten auch ihre Feinde Bewunderung.

Ausruf: DM 2.200 Zuschlag: DM 5750,-

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Belgien / österreichiche Niederlande


GENERAL KEYSERLIJCKE EN KONINKLIJKE COMPAGNIE

Anteil über 250 Gulden Wissel gelt; # 26; Antwerpen, 14. Oktober 1723.
Farbe: schwarz, weiß; Druck auf Bütten; Vignette mit Wappen der Gesellschaft; Maße: 32 X 20; EF-VF.
Die älteste und bedeutendste Aktiengesellschaft aus der Zeit der Habsburger Monarchie ist
die Keiserlijke en Koninklijke Compagnie von 1723, besser bekannt auch als Oostendse Compagnie.

GENERAL KEYSERLIJCKE EN KONINKLIJKE COMPAGNIE Der Kaufmann Pietro Proli, einer der wohlhabensten und einflussreichsten der Kaufleute seiner Zeit, dem der abgebildete Gründer-Anteilschein mit dem in Kupfer gestochenen Wappen des Unternehmens gehörte, und der ihn auch als Direktor original unterschrieben hat, war einer der Hauptinitiatoren dieser Gesellschaft.
Daneben gehörten Jacomo de Pret, Antwerpen, Louis Francois de Coninck, Antwerpen, Jacomo Maelcamp, Antwerpen, Paulo de Kimpe, Gent, deren Originalunterschriften ebenfalls auf dem Anteil zu finden sind, sowie Jacobus Baut, Gent und Thomas Ray, Oostende zu den Gründern.
Am 17. August 1723 wurde von diesen flämischen Kaufleuten, die das Oktroy des österreichischen Kaiser Karl VI. (Vater der späteren Kaiserin Maria Theresia) am 19. Dezember 1722 erhielten, die "Kaiserlich Indische Compagnie" nach dem Beispiel vor allem englischer und holländischer Kaufleute als Konkurrenzunternehmen zur 1602 errichteten Vereinigten Ostindischen Compagnie gegründet. Somit hatte auch das heutige Belgien, damals noch Österreichische Niederlande, seine Überseehandelsgesellschaft, die den Handel mit Indien und China zur Grundlage hatte. Geplant waren jährlich ca. sechs bis acht Schiffsreisen.
Das Grundkapital betrug sechs Millionen Gulden, eingeteilt in Aktien zu je Gulden 1.000, die in vier Raten einzuzahlen waren. Bereits am ersten Tag der Zeichnungsfrist für das Grundkapital an der Antwerpener Börse war die erste Hälfte und am zweiten Tag das gesamte Grundkapital platziert. Als die ersten Schiffe der Kaiserlich Indischen reich beladen heimkehrten, war die Freude groß. Glaubte man doch, die Vormachtstellung der Vereinigte Ostindischen Compagnie gebrochen zu haben. Die Rentabilität der Aktien übertraf alle Erwartungen. Zwischen 1726 und 1774 wurden 166 Prozent des eingezahlten Kapitals als Dividende ausgeschüttet.
Die Erfolge der Kaiserlich Indischen waren den Ländern, die bisher das Monopol auf den Weltmeeren besaßen, nicht genehm. Holländer, Engländer und Franzosen intervenierten und übten letztlich einen derartigen Druck auf Kaiser Karl VI aus - Spanien drohte gar mit Krieg - , dass das Haus Habsburg schließlich nachgab und den erteilten Oktroy auf sieben Jahre aussetzte und am 17. März 1731 schließlich ganz zurücknahm. Im Gegenzug erhielt Kaiser Karl VI die Einwilligung zur "Pragmatische Sanktion", mit der er-- in Ermangelung männlicher Erben - seiner Tochter Maria Theresia den Habsburger Thron sicherte.
Die Anteilseigner der GIC jedoch, durch den Erfolg auf den Geschmack gekommen, beteiligten sich an den neugegründeten Überseehandelsgesellschaften anderer Länder, 1731 an der Schwedisch-Ostindischen, 1732 an der Dänisch-Ostindischen, 1747 an der Schwedisch-Westindischen und Guinea-Kompanie, 1750 an der Kompanie zu Emden für China und 1753 an der Kompanie von Emden für Bengalen.
Sehr selten!

Schätzpreis: DM 1.400 - 2.500, Ausruf: DM 1.400,- Zuschlag: DM 1.400,-

 



GENERAL KEYSERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE
Optionsschein auf sechs Actien über 600 Pfund vlams wissel gelt; # 56; 10. November 1729;
Farbe: schwarz/ weiß; Maße: 33 X 21; VF Druck auf Bütten, Kupferstich mit Wappen der Gesellschaft.

GENERAL KEYSERLIJCKE INDISCHE COMPAGNIE  Optionsschein

Die Laufzeit war auf den 1. August 1730 terminiert. Die Aktien der Kaiserlich Indischen waren indess weiter Gegenstand der Spekulanten. Als im Mai 1727 an der Atnwerpener Börse der Terminhandel eingeführt wurde, entstand eine wilde Spekulation um die Anteile der GIC. Erst die Einschränkung der Agiotage 1730 durch strengere Bestimmungen setzte diesem Treiben ein Ende.
Die Optionsscheine der Keyserlijcken Indischen Compagnie wurden in flämisch und in französischer Sprache ausgegeben.
Sie sind die ältesten gedruckten Optionsscheine der Finanzgeschichte!
Äußerst selten!

Schätzpreis: DM 1.200 - 2.500, Ausruf: DM 1.200,- Zuschlag: DM 1.450,-

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Schweden


SVENSKA OST-INDISKA COMPAGNIET

SVENSKA OST-INDISKA COMPAGNIETNamens-Aktie über 1.000 Reichstaler # 2613; Stockholm, 16. Juni 1785; eingetragen auf den Brucks-Patron Herrn David Schinkel, schwedischer Großkaufmann, der auch an der Gründung der "Schwedisch-West Indischen Compagnie" beteiligt war; Farbe: beige, braun; Ganzkupferstich, Druck auf Bütten; Maße: 36,5 X 23, Doppelblatt. Trockensiegel mit Handels-Kogge.
Originalunterschriften der Direktoren Exellenz Reichsrat und Vizekanzler..
Joh. Liljencrants, Martin Holterman, Johann Abr. Grill, Martin Toergren, David of Sandeberg, Carl G. Küfel, Anders Arswedson und Carl H. Tranchell.

Die im Jahr 1731 gegründete "Schwedisch-Ostindische-Compagnie" war das größte und bedeutendste schwedische Handelsunternehmen im 18. Jahrhundert.
Die Geschichte dieser Kompanie beginnt mit dem Antrag des Kommissars Henrik König (1686-1736), der sich bei dem Kommerzkollegium um das Octroy für eine ostindische Gesellschaft bewarb.
Nach Verhandlungen, die sich sehr lange hinschleppten, wurde am 14. Januar 1731 das erste Octroy für die Dauer von 15 Jahren ausgefertigt.
An der Gründung haben u.a. Colin Campbell (1686-1757) und Niclas Sahlgren (1701-1776) mitgewirkt, die auch zu den Initiatoren dieser Gesellschaft gehören.
Der wirtschaftliche Erfolg blieb nicht aus, so dass die Konzession bis 1806 insgesamt 4 x verlängert wurde.
Das erste Schiff segelte 1732 von Göteborg ab, das letzte lief die Stadt im März 1806 an. Insgesamt hat die "Schwedisch-Ostindische" Compagnie 132 Expeditionen durchgeführt, allein 128 mal wurde die Hafenstadt Kanton angelaufen, der einzige chinesische Handelshafen, der für die europäische Handelsschifffahrt zugänglich war.
Die wenigen, heute bekannten Aktien stammen aus der Zeit des 4. Oktroy vom 2. Mai 1782. Die Einzahlungen waren in fünf Raten zu leisten, die letzte wurde mit Reichstaler 250 am 3. Dezember 1787 gezahlt. In der Folgezeit ging das Unternehmen infolge von Seekriegen mit hohen Schiffsverlusten und der englischen Seeblockade in Bankrott, die Aktien der Gesellschaft wurden wertlos.
EF-VF, stark ausgeprägte Mittelknickfalte, Äußerst selten! Referenz: Strandberg/Franzen 10/38

Schätzpreis: DM 1.800 - 3.500,- Ausruf: DM 1.800,-



SVENSKA OST-INDISKA COMPAGNIET

SVENSKA OST-INDISKA COMPAGNIET Vorderseite SVENSKA OST-INDISKA COMPAGNIET Rückseite mit Unterschrift Cogels

Aktie über Reichstaler 1.000 # 1331; Götheborg, 29. März 1788; eingetragen auf Jean Baptist Cogels,
belgischer Bankier aus Antwerpen; Farbe; beige, Druck auf Bütten, zweisprachiger Aktientext in schwedisch und französisch;
Maße: 22X18; Originalunterschriften der Direktoren Martin Torngren und David of Sandeberg.

Diese Ausgabe dokumentiert den Kapitalfluss der an der General Keyzerlich Indischen Kompagnie beteiligten Kaufleute, die nach Auflösung der Habsburger Gen. Keyzerl. Indischen aufgrund der "Pragmatischen Sanktion" neue Investitionsmöglichkeiten am Ost-Indien-Handel suchten. Der Name der Bankiersfamilie Cogels findet sich auch heute noch in Antwerpen(Cogelsplain). Jean Baptist Cogels ersteigerte 1776 das Schloss Sterckshof, in dem sich heute das bekannte Provinzmuseum mit einer großen Silbersammlung befindet und fügte es seinerzeit mit dem Landgut Ter Rivieren zusammen. Äußerst selten, nicht bei Strandberg/Franzen verzeichnet. EF-VF

Schätzpreis: DM 2.500-3.500, Ausruf: DM 2.500,- Zuschlag: DM 2.500,-

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Spanien


REAL COMPANIA DE LA HABANA

Aktie über Ptas. 250; #1642; Madrid, den 5. Mai 1791; Farbe: beige, schwarz; Maße: 31,6 X 22;

Real Compania de la Habana Vorderseite Real Compania de la Habana Innenseite


Diese große spanische Handelsgesellschaft entstand 1789 - in einer Zeit als zwischen Karl IV. (1788- 1808) und seinem Sohn Ferdinand ein Familienzwist ausbrach. Beide riefen die Entscheidung Napoleons an, der 1808 die Bourbonen zu Gunsten seines Bruders Joseph zum Verzicht auf die spanische Krone bewog.Die Fremdherrschaft führte zum nationalen Aufstand, dem Napoleon nicht Herr werden konnte. Die Spanier vertrieben mit Unterstützung Wellingtions die Franzosen und gaben sich 1812 eine Verfassung, die in Spanien die konstitutionelle Monarchie einführte. Sie wurde nach der Rückkehr Ferdinands VII: (1814 - 1833) auf den Thron sofort wieder aufgehoben.
Die Real Comp. de Habana betrieb Handel mit der Insel Kuba, die im Sept. 1492 durch Kolumbus entdeckt wurde und seither spanische Kolonie war. Vom bedeutensten Hafen Havana aus wurden vor allem Zucker, Kaffe und Südfrüchte nach Europa gebracht. Als im Krieg Spaniens mit den USA 1898 das spanische Geschwader bei Santiago de Cuba vernichtend geschlagen wurde, mußte Spanien seine Kolonien - auch die Philippienen - gegen Geldentschädigung abtreten, somit war auch der Handel nicht länger möglich.Original-Ganzkupferstich mit gestochenem Text auf Papier. Rückseitig Übertragungsvermerk von 1817. Künstler: - Entwerfer und Zeichner: D. Luiz Paret; Stecher: Juan Moreno
Die Besinnung des Menschen auf seine Erneuerung, die Epoche der Aufklärung und die Lösung vom starren Zeremoniell haben auch Auswirkungen auf die Gestaltung solcher Finanzdokumente. Immer noch überragt das Wappen des Königreichs dominierend den Text und symbolisiert in der Durchbrechung der oberen Bildbegrenzung die Auffassung, über der Wirklichkeit der veränderten sozialen Staatsstruktur zu stehen. Neben der Dokumentation hoher Stecherkunst ist das Papier ebenfalls ein ausdrückliches Beispiel für das künstlerische Empfinden des Auftraggebers.
Rarität! EF


Schätzpreis DM 5.500-8.500/ Ausruf: DM 5.500,- Zuschlag: DM 5.500,-

 


COMPANIA GENERAL DE LOS CINCO GREMIOS MAYORES

Aktie über 8.000 reales de vellon # 298; Madrid, 1. Januar 1786; Farbe: beige, grau; Maße: 45,5 X 31.5; Druck auf mittelschwerem Bütten, Holzstich, Papiergedecktes Siegel; Illustrationsentwurf: Maea im. et del, gestochen von dem bekannten Künstler Moreno Tejada sc, der auch die Aktie der Filipinas fertigte, beide Signaturen befinden sich in der Druckplatte links bzw. rechts unten.
Drei Vignetten zeigen von links nach rechts oben Nuestra Senora del Rosario , die Muttergottes vom Rosenkranz und rechts der Heilige San Francisco de Asisihs (Franz von Assisi) als Schutzheilige der Gesellschaft, in der Mitte fünf Säulen, mittels einer Kette verbunden. Originalunterschriften der Direktoren,u.a Gregorio de Zorraquin, Gregorio de Santivanes, Antonio Perez, Juan Sixto Garcia de la Prada, Lorenzo de Yruegas du Joseph Perez Roldan. Im unteren Bereich sachliche Abbildungen des Gesellschaftszweckes, und eine Handelskogge, die den Überseehandel symbolisiert.
Knickfalten mit leichten Randeinrissen, obere rechte Ecke angedunkelt, oberer und unterer Rand bestoßen, Indossamente rückseitig.

COMPANIA GENERAL DE LOS CINCO GREMIOS MAYORES Rarität, nicht im Kipfer (wird hier als nicht ausgegebene, lediglich in Büchern der Gesellschaft registriert Aktien, aufgelistet). Bisher wurde lediglich ein weiteres Exemplar 1997 erstmals öffentlich angeboten.
Zur Geschichte:
Kipfer schreibt über diese große spanische Handelsgesellschaft, bezugnehmend auf die Zusammenfassung von Torrente (93, 102), der die Quellen von Manuel Capella und Antonio Matilla Tescan benutzte:
Die Cinco Gremios Mayores de Madrid repräsentierten allgemein die umfassendste seinerzeitige Handelstätigkeit in Spanien. Dies betraf den Warenhandel wie auch den Umsatz und das Kapital. "Mayores wurden die Gremios wegen ihrer größten Steuerabgaben an das königliche Finanzwesen genannt.
Vor ihrem Zusammenschluss waren die Cinco Gremios = Innungen der Goldschmiede, Kurzwarenhändler, Seidenhändler, Tuchhändler und Wollhändler getrennt tätig. Die Macht dieser Zünfte erstreckte sich nicht nur auf Spanien, sondern reichte über weitere europäische Länder bis Übersee. Die Gesellschaften orientierten sich nach den Dekreten König Philipp IV. aus dem Jahre 1632, die ihnen eine geradezu märchenhafte Vermögensvermehrung sicherten. Sie wurden die größten der damaligen 58 Innungen oder Gilden.

Im Jahre 1679 schlossen sie sich definitiv zusammen, um ein gemeinsames Kollegium zu bestimmen und ihre Handelstätigkeiten abzusprechen. Das neue Kollegium Los Cinco Gremios Mayores vertrat die fünf Gilden nach außen, jedes einzelne Gremio gründete aber selbständig weitere Gesellschaften. Die Errichtung der Gremios als Handelsgesellschaften erfolgte im Jahre 1752 und die Fusion der wichtigsten fünf zur Holding erfolgte im Jahre 1763. Das Grundkapital betrug 30 Mio Reales de Vellon. Die Gesellschaft hatte das Recht zum Einzug von Steuern und zum Unterhalt eine Flotte, errichtete Handelsstationen in Veracruz, Ciudad de Mexico, Lima, Arequipa, Guatemala und Manila, daneben aber auch in London, Paris und Hamburg. Zusätzlich erhielten die Cinco Gremios Mayores das Monopol für den gesamten Handel mit Marokko.
Erst mit Gründung einer eigenen Bank, die in Konkurrenz mit der spanischen Nationalbank "Banco Nacional de San Carlos" stand, begannen die ersten Schwierigkeiten, die letztlich 1785 zu neuen Statuten führten.

Das Anteilskapital wurden nun in nominelle Aktien, wie hier angeboten, aufgeteilt, die nicht nur von den Gremios gehalten wurden, sondern auf die einzelnen Mitglieder dieser Zünfte aufgeteilt wurden. Bis zu einem Höchstbetrag von 200.000 Reales de Vellon durfte nun ein Mitglied Aktien zeichnen.
Erst im Jahre 1846 wurde die Compania General de Comercio de los Conco Gremios Mayores de Madrid aufgelöst, ihr Geschäftssitz an der Calle de Atocha in Madrid verkauft und als Nachfolgegesellschaft die Compania Fabril de los Cinco Gremios gegründet.

Schätzpreis: DM 5.000-10.000, Ausruf: DM 4.800,- Zuschlag: DM 4.800,-


COMPANIA DE LAS REALES MINAS DE GUADALCANAL, & C.

Aktie über Reales de Vellon 300 # 521; F.(Folio des Aktienbuches) 793; Madrid, 15. Dezember 1727;
Farbe: beige, schwarz, Druck auf Bütten; Maße: 30 X 19; Buchdruck mit Holzschnittvignetten und einfacher dreiseitiger Holzschnittbordüre; die Vignette in der Mitte oben mit Königskrone, Stern im Schild, Hand mit Ährengabe über Brunnen, Inschrift im äußeren Ring: VIRTUS UNITA.F. Sinngemäß übersetzt: Goldenes Haus, Brunnen der Wasser, beschütze uns-mit vereinten Kräften“. F=Filipe, Phillip). Dem Zeichner wurde mit diesem Zertifikat bestätigt, dass er mit seiner Zahlung von Reales de Vellon 300 insgesamt Reales de Vellon 900 für die Aktie # 521 geleistet hat.
Originalunterschriften der Direktoren, darunter die Unterschrift des Kassenführers Francisco Molina, Ritter des Ordens von Santiago.

Guadalcanal, im Süden der Sierra Morena gelegen, gehörte viele Jahrhunderte lang zur Provinz Extramadura, ab dem 19. Jahrhundert gehört Guadalcanal zur Provinz Sevilla. Schon die Phönizier, die Karthager und die Römer betrieben in Spanien Bergbau. Ebenso waren die Silbermienen von Guadalcanal , welche die Grafen Fugger im Jahre 1551 wieder in Betrieb nahmen, ein altes Berggebäude der Karthager. Die Fugger betrieben diese Miene 30 Jahre lang. Erst 1725 wurde die „Königliche Minengesellschaft von Guadalcanal“ gegründet. 1725 zahlten die Aktionäre als erste Einzahlung Reales 600. Mit diesem Geld wurde ein Schacht angelegt, mit dessen Hilfe die Erze abgebaut werden sollten. Nachdem die Anteilseigner weitere Reales 300 1727 zahlten, gab das Unternehmen Aktienzertifikate heraus. Das geförderte Silber floss u.a. in die Staatskassen König Philipp II. Durch schlechte Verwaltung und Unkenntnis der bergbaulichen Schutzvorrichtungen kam es zu zahlreichen Grubenunglücken, Stolleneinstürzen und Überschwemmungen (Schächte ersoffen). Infolgedessen wurden die Silberminen von Guadalcanal zu einem Verlustbringer für alle, die sich von 1500 bis weit ins 18. Jahrhundert immer wieder mit viel Kapital an der Wiedereröffnung der Silbermi-nen und Aufnahme der Förderung erneuten Reichtum erhofften. 1768 unternahm eine englische Gruppe (Bowis & Wolters) erneute Versuche, die Minen auszubeuten und am 25. April 1795 erhielt der aus Sachsen stammende Johann Martin Hoppensack die Konzession zur Gründung einer „Königlichen Minengesellschaft“ und Ausbeutung der Gruben. In der Zeit der großen Blüte wurden in diesem Bergbaudistrikt über 200 in Betrieb stehende Schächte gezählt. Die „Reales Minas de Guadalcanal“ zählt zu frühesten, dem Scripophiliemarkt zur Verfügung stehenden Aktien, von denen vor mehr als 15 Jahren weniger als 10 Exemplare gefunden wurden.

Referenz: Das hier angebotene Stück ist registriert und abgebildet bei Kipfer E 27 der lediglich noch die # 522 (1989 versteigert für DM 6.000) als bekannt angibt.
VF, kleine Fehlstelle mittig. Rarität aus einer alten Sammlung!

Schätzpreis: 3.800 bis 6.000, Ausruf: DM 3.800,- Zuschlag: DM 4.000,-


LA COMPANIA REAL DE GRANADA

Namens-Aktie # 57 über Reales de Vellon 3.000; Granada, 10. Juli 1747; eingetragen auf ein Mitglied der Königlichen Familie, wie es bei den frühen spanischen Gesellschaften mit den ersten Aktiennummern oftmals zu finden ist. Farbe: beige, schwarz, Maße: 30 X 63; Ganzkupferstich auf dünnem Kalbspergament, Scheren-schnitt - Blindprägesiegel ohne Flauschen mit Medail-lon und Wappen der Stadt Granada (Granatapfel), überdacht von der Königskrone. Schöne, symbolische, allegorische und figurale Zeichnung mit kartuschenähnlichen Motiven. Sehr fein gestochen, drei Vignetten mit (oben links) dem Schutzheiligen St. Josef mit dem Jesuskind, oben rechts Kniender Heiliger Juan de los Reyes, ein Kreuz in den Händen haltend, oben Mitte: gekröntes Wappen der Stadt Granada mit geöffnetem Granatapfel, darüber Wolke im Himmel vor dem Kreuz die Heilige Muttergottes mit Jesu auf dem Schoss. Ihr zu Füssen zwei Engel. Die seitlichen Bordüren zeigen ein um Balken drapier-ten Seidenstoff, links Maulbeerblätter mit vier in Kokons verpuppten Seidenraupen. Originalunterschriften der Direktoren. Gegründet wurde diese frühe spanische Textil- bzw. Handelsgesellschaft 1747; Zweck war die Errichtung und der Betrieb einer Seidenraupenzucht, Seidenmanufaktur sowie der Handel vor allem auch mit Westindien und den übrigen spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika. Die Geselschaft missbrauchte allerdings ihre Privilegien und kam in Schwierigkeiten, was letztlich zur Fusion mit der Compania Zarza de la Mayor führte unter Umfirmierung in „ Compania real de Extremadura“.
Die Erhaltung der Aktie zeigt Verfärbungen, auch im Siegel, und kleine Fehlstellen im Druckbild, daher wurde sie fachgerecht restauriert und ist durch sammelwürdig. VF-F (10492)

Schätzpreis: DM 1.800 – 3.500, Ausruf: DM 1.800,-


 

Erhaltungshinweise (international)

UNC = UNICIRCULATED (ausgabefrisch, sauber, glatt)
EF = EXTREMELY FINE (kleine Faltspuren oder geringe Flecken)
VF = VERY FINE (Umlaufspuren, jedoch das Druckbild unbeschädigt)
F = FINE (Faltspuren oder kleine Einrisse)
VG = VERY GOOD (starke Umlaufspuren, evtl. Fehlstücke an Ecken und Rändern)
G = GOOD (Wie VG, jedoch evtl. fehlende Stücke im Druckbild)


 

Wir würden uns freuen, Sie am 3. November 2001 im Auktionssaal persönlich begrüßen zu düfen
Sie können allerdings auch schriftlich und per Fax bzw. nach Anmeldung telefonisch bieten.
Katalogbestellungen erbitten wir unter o.g. genannter Adresse per Post, Fax oder Telefon.
Der Katalog umfasst rund 440 Lose, mit überwiegenden, teils ganzseitigen Abbildungen und ausführlichen Firmenbeschreibungen
Schutzgebühr incl. Ergebnisliste: EUR 11,- ; Europa Euro 15; Übersee EUR 30

 



Sollten Sie Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese auch gerne am Telefon, rufen Sie an.



Auktions- und Handelshaus Reinhild Tschöpe
gegründet 1978

Historische Wertpapiere und Finanzdokumente

Bruchweg 8,    D - 41564 Kaarst

Telefon (49) 02131/602756 + 604814 - Telefax (49) 02131/667949 - Mobil: 0171/2068386

E-Mail: info@tschoepe.de


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