Auktionshaus Reinhild Tschöpe
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0010/2000
Bayrische Motoren Werke Aktiengesellschaft in München
Preis: DM 180,-


Stammaktien über RM 100; München, im Juni 1942; Farbe: rosé, hellgrüm, beige, schwarz;
Maße: 21 X 29,7; Druck: Giesecke&Devrient, Leipzig-Berlin; Trockensiegel mit Firmenlogo.

Die Gesellschaft wurde im März 1916 unter der Firma "Bayerische Flugmotorenwerke AG, München" gegründet. 1921 beteiligte sie sich an der "Oertz-Werft A.-G., Hamburg" und 1925 an der "Allauto" Kraftfahrzeughandelsgesellschaft A.-G., München.
Sie erwarb 1922 die gesamte Einrichtung inclusive aller Patente und Konstruktionen sowie alle aus dem Motorenbau stammenden Rechte und Pflichten, ferner auch den Namen der damaligen "Bayerischen Motorenwerke AG"., den sie seit dieser Zeit führt. Die frühere Bayerischen Motorenwerke AG hat den Namen Süddeutsche Bremsen AG angenommen. Beide Firmen stehen in keinerlei Zusammenhang mehr.
Im Jahre 1922 übernimmt BMW sein heutiges Stammgelände östlich des Münchener Flugplatzes Oberwiesenfeld (heute Olympiapark München). 1923 wurde mit der Fertigung von Motorrädern begonnen.
1925 folgte die Beteiligung an der Deutschen Aero-Lloyd A.-G., Berlin (1926 in Aktien der Deutschen Luft Hansa A.-G., Berlin umgetauscht) und der Süddeutschen Aero-Lloyd A.-G., später Süddeutsche Luft Hansa A.-G., München.
1927 Erwerb der Erzeugungsrechte für luftgekühlte Flugmotoren der Firma Pratt & Whitney in Hartford (USA) zu günstigen Bedingungen für den europäischen Markt.
Im November 1928 erwarb man von der "Gothaer Waggonfabrik AG, Gotha" die Fahrzeugfabrik Eisenach (DIXI-WERKE), die nach der Lizenz der "Austin-Motor-Comp." den 3/15PS Dixi baute. Erst jetzt schlossen sich Entwicklung und Produktion eigener Automobiltypen bis zu 2 Ltr. und 3,5 Ltr. an. Die Werke München und Eisenach wurden ausgebaut.
Der Austin-Linzenzvertrag wurde 1932 aufgelöst. An diese Lizenz schlossen sich Entwicklung und Produktion eigener Automobiltypen bis 2 Liter und 3,5 Liter an.
1934 wurde das Flugmotorengeschäft mit sämtlichen Aktiven und Passiven in die "BMW Flugmotorenbau Gesellschaft m.b.H., München" eingebracht.
1936/37 erfolgte der Ausbau der Fabrikationsanlagen in Eisenach, 1939 die Übernahme der Brandenburgischen Motorenwerke unter Umfirmierung in BMW Flugmotorenwerke Brandenburg GmbH, Berlin-Spandau, 1942 die Gründung der Gießerei und Maschinenbau GmbH Thann/Bitschweiler.. Das Kapital der Gesellschaft betrug 1944 Reichsmark 100,0 Mio.
Nach Ende des Krieges begann 1950 die Produktion von Motorrädern des Baumusters R51 und R 67 ( 600 ccm-Zweizylinder-Maschine), Wiederaufbau der Automobilfabrik, Planung und Serienfertigung des BMW-Personenwagens 501, Produktion des Motorcoupe`s "Isetta".
Heute hat BMW Werke und Betriebsanlagen in München, Dingolfing, Landshut, Regensburg, Wackersdorf, Berlin, Steyr (Österreich) und werkseigene Niederlassungen in vielen Städten Deutschlands. Die inländische Handelsorganisation umfaßt ca. 900 Handelsbetriebe und 18 eigene Niederlassungen. Weltweit vertreten 4.600 Vertragspartner in über 100 Ländern die Interessen die Gesellschaft.

Preis: DM 180,-


 

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erstellt 20.3..00, , Webmaster@tschoepe.de