Auktionshaus Reinhild Tschöpe
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11/2000
DAIMLER - BENZ AKTIENGESELLSCHAFT STUTTGART

Preis: DM 190,-

Stammaktien über RM 100; Stuttgart; Juni 1942; Farbe: hellblau, blau, beige; Maße: 21 X 29,7;
Trockensiegel mit Firmenlogo, Vignette im Unterdruck mit Mercedesstern.

1926 fusionierten die beiden Firmen "Benz & Cie, Rheinische Automobil- und Motorenfabrik Aktiengesellschaft Mannheim" und die "Daimler-Motoren-Gesellschaft" zur "Daimler-Benz AG" mit Sitz in Stuttgart-Untertürkheim.-
1871 gründete Karl Benz, dt. Ingenieur und Industrieller (1844-1929) mit dem Mechanikus August Ritter in Mannheim die Firma "Karl Benz und August Ritter, Mechanische Werkstätten."
Karl Benz studierte an der Polytechnischen Schule in Karlsruhe. Wegen des frühen Todes seines Vaters, der Lokomotivführer war, konnte er sein Studium nicht beenden.
Nach der Schlosserausbildung in einer Maschinenfabrik gründete er 1883 seine Mannheimer Firma für ortsfeste Gasmotoren. Schon gegen 1878 lief sein erster selbstgebauter Zweitaktmotor, den er in ein von tierischer Zugkraft unabhängiges Straßenfahrzeug einzubauen gedachte. Nach jahrelangen Planen und Experimentieren konstruierte er 1884 ein selbstfahrendes Dreirad mit elektrisch gezündetem Einzylinder-Viertaktmotor von 1PS, mit Kühler und Differentialausgleichsgetriebe:
das erste Auto der Welt!
Auf diesen Motorwagen, der unabhängig von Gottlieb Wilhelm Daimler fast gleichzeitig gebautem vierrädrigen Fahrzeug entstand, erhielt Benz 1886 deutsche und ausländische Patente.
Anfangs verlacht und verspottet, wurde seine technische Leistung zur epochemachenden Erfindung und das Automobil trat seinen Siegeszug um die Welt an.
Finanzielle Schwierigkeiten zwingen ihn 1882 zur Umfirmierung in Gasmotoren-Fabrik Mannheim, die er aber nach einigen Monaten verläßt.
1882 folgte die Gründung der Stammfirma Benz & Co., Rheinische Gasmotorenfabrik in Mannheim, nachdem neue Geldgeber gefunden wurden.
Endlich stellten sich die Erfolge im Motorenbau ein. Ab 1890 entwickelte sich die Firma zur zweitgrößten Motorenfabrik Deutschlands. 1899 wird sie in Benz & Cie., Rheinische Gasmotorenfabrik AG Mannheim umgewandelt. Von Benz wurde der berühmte Blitzen-Benz gebaut, der als erstes Auto die Schallmauer von 200 km/h durchfuhr. Somit wurde Benz um 1900 der größte Hersteller in Deutschland und mächtigster Konkurrent von Gottlieb Daimler. Beide aber entwickelten sich schließlich zu den größten Konstrukteuren auf dem Gebiet der Kfz-Entwicklung in der Welt..

Daimler, Gottlieb Wilhelm, dt. Erfinder und Industrieller (1834-1900) begann mit einer Schlosserlehre und einem Maschinenbaustudium sowie Ausbildungsreisen in Frankreich und England. 1872 trat er in die Gasmotorenfabrik Deutz ein. Gemeinsam mit Wilhelm Maybach gründete er 1882 eine Werkstatt zur Weiterentwicklung des Otto-Motors zu einem leichten, schnelllaufendem Fahrzeugmotor. So entstand 1885 das erste Motorrad der Welt und ein Jahr später das erste brauchbare vierrädrige Automobil . Daimler baute zur gleichen Zeit das erste Motorboot und nahm 1891 den Bau von Lastkraftwagen auf. 1892 entstand der Zweizylinder-Reihenmotor und 1899 der Vierzylindermotor.
Statt der bisherigen Glührohrzündung verwendete Daimler jetzt die von Robert Bosch 1897 entwickelte Niederspannungs-Magnetzündung, womit um die Jahrhundertwende bei 35 PS eine Geschwindigkeit von 74 km/h erreicht wurde. Schon 1890 hatte Daimler in Cannstadt die "Daimler-Motoren-Gesellschaft" gegründet. Diese wurde 1926 mit der Benz & Cie., Rheinische Automobil-und Motorenfabrik zur Daimler-Benz AG in Stuttgart vereinigt. Seit 1902 wurden die Personenwagenmodelle nach Mercedes, der Tochter von Daimler Rennwagenkonstrukteur Emil Jellinek, benannt und erreichten unter diesem Namen Weltruf. In den Folgejahren prosperierte die AG. zu ihrer heutigen Größe, letztlich durch die Fusion mit der Chrysler Corporation 1998 zur Daimler-Chrysler AG , zum drittgrößter Autokonzern der Welt.



Preis: DM 190,-



 

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