Auktionshaus Reinhild Tschöpe
Historische Wertpapiere und Finanzdokumente
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16/2000
ACTIEN-GESELLSCHAFT SILESIA VEREIN CHEMISCHER FABRIKEN

Aktien über Taler 1.000; Breslau, 1. Januar 1872; Farbe: hellgrau, beige, schwarz; Maße: 23,5 X 31.
Gründeraktien!

DM 450,-

Erichtet wurde das Unternehmen bereits 1858 als Kommanditgesellschaft auf Aktien. Am 8.1.1873 erfolgte dann die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Ida- und Marienhütte bei Saarau (Schweidnitz), Zweigniederlassung in Breslau V, Tauentzinplatz 1. Zweck: Erwerb und Fortführung von chemischen Fabriken in Schlesien. Erzeugnisse: anorganische Produkte (Säuren usw.); organische Produkte (Benzol, Homologe, Nitro- und Amidoverbindungen u. Derivate), Kunstdünger (Superphosphat), Mineralfarben, Ultramarin, Chromfarben, Eisenfarben und Kalkfarben. Zur Gründung wurden 1.200 Aktien zu je Taler 1.000 und 3.000 Aktien zu je Taler 200 begeben. Im Verwaltungsrat saßen Moritz Cohn (Bankier), Siegmund Sachs, Consul L. Molinari, Abgeordneter Rechtsanwalt Freund, Geh. Regierungsrat Prof. Dr. C. Loewig, der in Faksimile die Aktienzertifikate zeichnete, etc. Das Aktienkapital befand sich fast vollständig im Besitz der Rütgerswerke A.-G., Berlin. Im Dezember 1920 und 1921 wurde den Aktionären der Silesia ein Angebot gemacht, ihre Aktien in solche der Rütgerswerke AG in Berlin zu tauschen. Die östlichen Werke der Gesellschaft gingen nach Kriegsende verloren, 1949 verlegten die Rütgerswerke ihren Sitz nach Frankfurt.


DM 450,-


 

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