Auktionshaus Reinhild Tschöpe
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28/2001
Gewerkschaft Bergwerk ver. Klosterbusch
(vor 1925 und von 1925-29 auch genannt Sonnenschein bzw. Sonnenschein & Joh. Dietrich)

Preis: DM 750,-

Kuxschein; Herbede-Ruhr, den 11. November 1930; Maße: 35 X 25,1;
eingetragen auf den Gewerken Sonnenschein u. Diepenbruck GmbH in Essen.-
Rückseitige Indossamente mit Originalunterschrift W. Sonnenschein als Vorsitzender bzw. Repräsentant
Ablagelochung EF-VF Äußerst selten!

Die Gewerkschaft vereinigte Klosterbusch ist aus der 1857 konsolidierten Eisensteinzeche Vereinigte Klosterbusch im Bergrevier Essen-Werden hervorgegangen, die bis 1878 förderte. Das Eisensteinbergwerk war 1857 aus der Konsolidierung der Eisensteinbergwerke Marcus und Klosterbusch in der Gemeinde Bredeney bei Essen entstanden Die Tiefbauanlage, die über eines der wenigen bauwürdigen Eisensteinflöze im Ruhrtal verfügte, lag in Werden unmittelbar an der Ruhr zwischen Lerchen- und Freiherr vom Stein Straße. 1859 Beginn des Erzabbaus, Beginn auch im Stollen Kämpgeskamp. 1861 Erzabbau und ab 1877 geringer Steinkohlenabbau, 1881 Einstellung des Kohlenabbaus und 1883 Einstellung des Erzabbaus und Stillegung, später Erwerb neuer Berechtsame in Bochum-Querenburg sowie Herbede und Betriebsaufnahme 1918 unter gleicher Firmierung. durch Erwerb der Gewerkschaften Buchwald und Johann Dietrich und Sonnenschein. 1931 erfolgte die Übernahme der Zeche Vincens, 1933 Konsolidierung der Berechtsame Schwarzer Ritter, zum Teil Helene Nachtigall u.a., Übernahme und Auflassung der Berechtsame Adolphus. 1935 erfolgte die Abteufung von Wetterschacht 2, 1950 von Wetterschacht 3, 1960 wurden 300.000 Tonnen Esskohle gefördert, am 1.8.1961 erfolgte dann die Stillegung.

 

Preis: DM 750,-


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