Bummer.


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drich Springorum (1858-1938) als Bergwerksdirektor , welcher innenseitige Übertragungen mehrfach im original cedierte.
Äußerst selten!

 

Friedrich Springorum (1858-1938), Eisenhüttenmann und Gewerke
Nach Abschluß seines Studiums an der TH in Aachen arbeitet Springorum als Ingenieur auf der Henrichshütte in Hattingen, alsdann mehrere Jahre als Stahlwerks-Assistent auf der Dortmunder Union, es folgte die Übernahme der Leitung des Eisenwerkes Rothe Erde bei Aachen, wo Friedrich Springorum das Thomasverfahren einführte. Nach großen wirtschaftlichen Erfolgen wechselte er als Stahlwerks-Chef zum Phönix nach Ruhrort. Hier erreichte ihn im Jahre 1891 der Ruf des Eisen- und Stahlwerks Hoesch, Dortmund, dessen Betriebsführung zu übernehmen. Hier konnte Springorum seine gesammelten Erfahrungen als Eisenhüttenfachmann einbringen und stieg zur führenden Persönlichkeit des Werkes auf. Als Albert Hoesch 1896 starb, wurde Friedrich Springorum gleichzeitig mit dem kaufmännischen Leiter Fritz Lob in den Vorstand berufen. 1904 erwarb er für seine Martinstahlwerke die Lizenz des Bertrand-Thiel Prozesses, für den zwei Martinöfen erforderlich waren. Bei den Stahlwerken Hoesch gelang es, den Schmelzvorgang in einem einzigen Ofen durchzuführen, und damit das Hoesch-Verfahren auszubilden. Hieran arbeitete u.a. auch sein Sohn Dr. Ing. Fritz Springorum mit. Als 1908 nach dem Weggang von Fritz Lob wurde Friedrich Springorum Generaldirektor an der Spitze der Eisen- und Stahlwerke Hoesch AG. 1921 wechselte er dann in den Aufsichtsrat der Hoesch AG. Diesen Posten bekleidete er bis 1933.
Um die Beschaffung der Minette für die Roheisenerzeugung zu sichern, beteiligte sich die Hoesch AG u.a. an der Gewerkschaft Reichsland und an der Bergbaugesellschaft Jarny bei Longwy. Der manganhaltige Spateisenbedarf wurde 1913 durch die Übernahme der Gewerkschaft Eisenzecherzug, eine der besten Gruben des Siegerlandes, abgedeckt.
Diese Grube lag marktscheidend im Norden zum Freier Grunder Bergwerksverein.
Die Größe der verliehenen Felder der Gewerkschaft betrug 4.500.000 qm. Marktscheidende Unternehmungen waren im Norden Eisenzecherzug, im Süden Borholzhausen, im Osten Pfannenberger Einigkeit und im Westen Concordia. Betrieben wurden zwei Tiefbauanlagen, Schacht Kaiser Friedrich und Schacht Rüthal, dazu eine Rösterei mit magnetischer Aufbereitung des gewonnenen Minerals Spateisenstein. 1913 betrug die belegschaft 200 Mann, gewonnen wurden 16.700 t Rohspat. Die Gewerkschaft zog von 1909 bis 1912 jährlich Zubussen in Höhe von M 250 bzw. M 100 pro Kux ein. Außerdem verkaufte die Gewerkschaft die ihr gehörenden sämtlichen Kuxe der Gewerkschaften Neues Glück, Gerhard II, St. Joseph, Eugene, David und Albert I für zusammen 430.000. Die letzte Übertragung der Kuxe erfolgte 1919 auf die Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb.

Preis: DM 780,-


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