Auktionshaus Reinhild Tschöpe
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06/2001
FRANKENBERG-MÜNSTERBERG-NIMPTSCH'ER KREISBAHN-AKTIENGESELLSCHAFT

Preis: 220,- DM

Stamm-Aktien über Mark 1.000; Frankenstein i. Schl., 20. Dezember 1910; Maße: 26,5 X 36.
Gründeremission, Auflage: 3232 Stamm-Aktien zu je M 1.000.

Die Gesellschaft wurde 1907 errichtet. Die Gründer waren der Staat Preußen, der Kreis Frankenstein, der Kreis Münsterberg, der Kreis Nimptsch und die Lenz & Co. GmbH (zusammen 100%). Die Firma Lenz & Co. aus Berlin übernahm den Bahnbau und die Betriebsführung. Zweck: Bau und Betrieb einer vollspurigen Kleinbahn von Silberberg über Frankenstein und Tepliwoda nach Heinrichau und Kurtwitz. Die Betriebseröffnung erfolgte am 1. November 1908 auf 49,9 km Bahnlinie, Spurweite 1,435mm. In Silberberg hatte die Bahn Anschluß an die Eulengebirgsbahn. Bis 1933 waren 5 Lokomotiven, 10 Personenwagen, 29 Güterwagen in Einsatz. 1924 wurde das Aktienkapital umgestellt auf nominal RM 900 pro Stück.
Ab 8. Januar 1938 lautete die Gesellschaft "Frankensteiner Kreisbahn AG". Bis 1940 war das Aktienkapital folgendermaßen verteilt: 25,0% Preußischer Staat, 16% Kreis Frankenstein, 11,7% Stadt Frankenstein, 6,2% Schlesische Nickelwerke, 5,8% Kreis Reichenbach (Eulengebirge), 3,7% Großherzog von Sachsen-Weimar Wilhelm Ernst und 3,4% Kreis Strehlen, Rest Streubesitz.

Preis: 220,- DM


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