Auktionshaus Reinhild Tschöpe
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B-0011


F. KÜPPERSBUSCH & SÖHNE AKTIEN=GESELLSCHAFT GELSENKIRCHEN

Aktie über RM 100; Gelsenkirchen, den 01. August 1928; Farbe: blau, hellbraun; Trockensiegel mit Firmenlogo
; Maße: 20,8 X 29,7 Gegründet wurde die Gesellschaft am 25. 3. 1898; Zweck: Herstellung und Vertrieb von
Herden, Öfen, Großkochanlagen, Zentralheizungen, Badeeinrichtungen, Warmwasseranlagen sowie sonst.
Metallgegenstände aller Art. insbes. die Fortführung der früheren Firma "F. Küppersbusch & Söhne GmbH.

VK EUR 100,-

Das Unternehmen ist aus kleinen Anfängen hervorgegangen. In den 1880er Jahren wurde die offene Handelsgesellschaft Küppersbusch & Söhne ins Leben gerufen. Die von der Firma hergestellten Herde fanden gute Aufnahme. Durch die Errichtung einer eigenen Gießerei, von Emaillier-, Press- und Stanzwerken und sonstigen Werkstätten stieg der Umsatz schnell. Im Lauf der Jahre wurde die Fabrikation von Zimmeröfen (Dauerbrennern) Gasherden und Großkochanlagen sowie der Bau von Zentralheizungen und Elektroherden aufgenommen. Als die Aktiengesellschaft im Jahre 1898 nach Umwandlung in eine GmbH gegründet wurde, waren ca. 1.200 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Bis 1907 prosperierte Küppersbusch zur größten Spezialfabrik Deutschlands für Kochapparate aller Art. Werk 1 und 2, welche damals schon vorhanden waren, wurden wesentlich ausgebaut und den technischen Entwicklung angepasst, die Beheizung von Herden und Koksöfen wurde durch Öl und Elektrizität wurde 1925 eingeführt. Nach der Goldmarkbilanz waren 5.000 Aktien zu je RM 100(B=1.250) begeben. Großaktionäre: Hoesch A.-G., Dortmund (1938, 26.26 %) und die Familie Küppersbusch. Aufsichtsrat: (1938) Generaldirektor Dr. Ing. E.H. Fritz Springorum, Fabrikdirektor a.D. Otto Küppersbusch der auch in Faksimile als Vorstand auf der Aktie zeichnete, sowie Bankdirektor Wilhelm Jötten, Faksimileunterschrift als A.-R. aus Essen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Küppersbusch im Jahre 1956 bereits mit 3.500 Mitarbeitern die größte Herdfabrik der Welt!
1973 wurde das mulittherm-plus-System bei Herden eingeführt, im gleichen Jahr gelang Küppersbusch die Enddeckung der Heißluft für den Haushaltsbackofen. 1987 folgte die Erfindung des ökotherm-Ringkathalysators für Herde und Backöfen, 1990 folgte die Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Großküchen in Cossebau/Dresden. 1999 übernahm die Teka Gruppe den Geschäftsbetrieb von Küppersbusch, Gründung der Küppersbusch Hausgeräte AG und der Küppersbusch Großküchentechnik GmbH. Im Jahre 2000 feierte Küppersbusch das 125jährige Betriebsjubiläum. 2001 erfolgte die Übernahme der Teka Küchentechnik durch die Küppersbusch Ges. m.b.H.
VF, Vignetten mit Abb. der Fabrikationsstätten, Firmenlogo und Fabrikanlagen. Druck: Graphische Anstalt der Friedr. Krupp Aktiengesellschaft. Lochentwertung re oben, sonst EF

F. KÜPPERSBUSCH & SÖHNE AKTIEN=GESELLSCHAFT GELSENKIRCHEN

VK EUR 100,-


 

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